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Vor der Vollversammlung
Vorsicht, Spaltung

Vier konservative Theologinnen haben die Versammlung des Synodalen Weges verlassen. Das ist schade. Doch das Problem ist nicht das Reformprojekt, sondern die Starre in Rom. Ein Kommentar.
von Michael Schrom vom 10.03.2023
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Dialogverweigerung? Vier konservative Delegierte haben den Synodalen Weg verlassen – ihre Argumente würden nicht gehört. (Foto: kna/Julia Steinbrecht)
Dialogverweigerung? Vier konservative Delegierte haben den Synodalen Weg verlassen – ihre Argumente würden nicht gehört. (Foto: kna/Julia Steinbrecht)

Es kann nicht wirklich überraschen, dass die Theologinnen Marianne Schlosser und Katharina Westerhorstmann, die Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz und Dorothea Schmidt von der Bewegung »Maria 1.0« den Synodalen Weg verlassen. Sie halten ihn – ebenso wie einige Bischöfe – für eine Anmaßung. Den Initiatoren unterstellen sie, dass sie sich mehr und mehr von der Weltkirche abspalten. Inhaltlich vertraten sie eine Minderheitenposition, die im Wesentlichen darin bestand, alles so zu lassen, wie es ist. Damit standen sie auf verlorenem Posten. Trotzdem war ihre Präsenz wichtig. Nicht nur für die Legitimation des Reformprojektes nach außen, sondern auch für seinen Selbstanspruch, einen breiten Dialog zu organisieren. Dass die vier behaupten, ihre Argumente würden nicht gewürdigt, ist absurd. Dasselbe könnten die Reformer mit Blick auf Rom sagen.

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