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Afghanistan
Meine Kabuler Parallelwelt

Als Journalismus-Trainer besuchte Publik-Forum-Redakteur Constantin Wißmann vier Mal Afghanistan. Nun belastet es ihn, dass die Taliban die Macht wieder übernommen haben – und er nichts tun kann für diejenigen, für die er damals ins Land kam.
von Constantin Wißmann vom 25.08.2021
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Metropole aus Lehm: Kabul aus der Luft- (Foto: pa/AP/Rahmat Gul)
Metropole aus Lehm: Kabul aus der Luft- (Foto: pa/AP/Rahmat Gul)

Es war eine E-Mail einer ehemaligen Mitschülerin an der Journalistenschule, die mich 2013 zum ersten Mal nach Afghanistan brachte. Sie arbeitete bei der Deutschen Welle und war dort zuständig für das Ausbildungsprogramm für Journalisten in Entwicklungsländern, Region Afghanistan/Pakistan. Sie suche sogenannte Trainer, schrieb sie. Und wir hätten doch damals gemeinsam das Sicherheitstraining für Journalisten bei der Bundeswehr absolviert. Das wäre eine wichtige Voraussetzung. Ich muss zugeben, es waren weder pädagogischer Eifer noch plötzlich auftretender Altruismus, die mich zusagen ließen. Es war die pure Abenteuerlust. Wie würde ich sonst nach Afghanistan kommen, dieses völlig fremde Land kennenlernen? Und wie sieht es dort aus, etwa zehn Jahre nachdem sich quasi die ganze westliche Welt entschieden hatte, ihre Idee von Demokratie und Rechtsstaat in das bergige Land zu pflanzen?

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Schlagwörter: Afghanistan Frauen
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