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Gendern in der Sprache
Die Ansprüche an Sprache verändern sich

Der Streit über Identitätspolitik spiegelt sich in der Sprache der Medien. Nimmt man das Gendern zu wichtig? Aus dem Alltag der »taz«, die sich für Sprachexperimente entschieden hat.
von Ulrike Winkelmann vom 22.05.2021
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Kleiner Stern, große Wirkung - Medien gehen unterschiedliche Wege bei der geschlechtergerechten Sprache. (Foto: Sascha Steinach/imago)
Kleiner Stern, große Wirkung - Medien gehen unterschiedliche Wege bei der geschlechtergerechten Sprache. (Foto: Sascha Steinach/imago)

Sprache ist lebendig, sie verändert sich ständig, sie muss es – die Wirklichkeit verändert sich ja auch. Nur ist die Sprache eben kein Baum und auch kein Wald, der von selbst wächst, sondern sie wird gemacht, also: verändert von den Sprechenden, die sich oft kaum merklich, oft über lange Zeit, oft aber auch recht abrupt darauf einigen, wie man neue Dinge benennt.

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