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Sozialprotokoll
»Ich will kein Rohingya-Mädchen mehr sein«

Eine junge Frau flüchtet vor der Vertreibung durch das Militär Myanmars – und vor ihrer eigenen, patriarchalen Gesellschaft
von Elisa Rheinheimer-Chabbi vom 29.10.2019
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Fühlt sich frei in Bangladesch: Die 20-jährige Khadia Begum aus Myanmar (Foto: Rheinheimer-Chabbi)
Fühlt sich frei in Bangladesch: Die 20-jährige Khadia Begum aus Myanmar (Foto: Rheinheimer-Chabbi)

Wissen Sie, was das Schlimmste in den Flüchtlingslagern der Rohingya ist? Die Respektlosigkeit und die Gesetzlosigkeit, die dort herrschen, der Umgang miteinander. Ich bin so froh, dass ich außerhalb der Camps lebe. Das ist nicht ganz legal, aber die Familie, bei der ich als Hausmädchen arbeite, hat mir einen neuen Namen gegeben und mir eine gefälschte Geburtsurkunde besorgt. Sie sagen, damit kann ich einen bangladeschischen Ausweis beantragen und ganz offiziell hier leben. Ich wünsche mir so sehr, dass das klappt!

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