Proteste in Serbien
Damit es sich lohnt zu bleiben
Es war ein ganz gewöhnlicher Herbsttag, als das Bahnhofsvordach in der serbischen Stadt Novi Sad einstürzte und 16 Menschen unter sich begrub. Niemand überlebte. Fortan erinnert der 1. November 2024 an dieses tragische Unglück – doch nicht nur das. Vielmehr gilt der Tag als Auslöser der größten Protestbewegungen, die Serbien je gesehen hat; angeführt von Studierenden der Generation Z. Die jungen Menschen organisierten Straßenblockaden und Proteste, nicht nur in den großen Städten, sondern im ganzen Land. Bis heute bleibt die Lage angespannt.
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Laura Meyer recherchierte im Rahmen eines Stipendiums zwei Monate in Serbien

