Die neue Angst der Juden
von
Alexander Schwabe
vom 11.05.2018
Juden am Brandenburger Tor: Kann die deutsche Gesellschaft dem Antisemitismus Einhalt gebieten? (Foto: imago/snapshot)
Bis zu den Novemberpogromen 1938 stand in der Berliner Fasanenstraße die erste liberale Synagoge der Hauptstadt. Heute steht an der Stelle des zerstörten Gotteshauses ein jüdisches Gemeindezentrum. Am Mittwoch vorvergangener Woche versammelten sich 2000 Menschen davor. Viele trugen Kippa. Wie besorgte Bürger in etlichen anderen Städten wollten sie sich solidarisch zeigen mit den Menschen jüdischen Glaubens, denen in Deutschland eine zunehmend antisemitische Stimmung entgegenschlägt.
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