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Demonstration am Brandenburger Tor
Ein vertracktes Ding, dieser Friede

Die Demonstration in Berlin hat Nachwirkungen: Initiatorin Sahra Wagenknecht wird nicht mehr für die Linke antreten. Doch warum jubeln ihr überhaupt so viele Menschen zu? Beobachtungen vorm Brandenburger Tor.
von Constantin Wißmann vom 06.03.2023
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Friedensbewegt wie 1983: Die Haare nun kürzer und weißer, die Aufnäher etwas vergilbt (Foto:Imago/Bernd Friedel)
Friedensbewegt wie 1983: Die Haare nun kürzer und weißer, die Aufnäher etwas vergilbt (Foto:Imago/Bernd Friedel)

Sie fischt in der mitgebrachten Tupperdose nach Nüssen und Rosinen für ihre zweijährige Tochter im Kinderwagen vor ihr. Und während sie das tut, gibt Manuela Wendig* zu, dass sie irgendwie auch keine Lösung hat. Gerade noch hat die Lehrerin mit den rötlichen Haaren und dem wollenen Stirnband den Wagen durch den Matsch geschoben, direkt vor dem Brandenburger Tor, wo der Tiergarten beginnt. Jetzt bleibt sie stehen, denn auf der großen Bühne beginnt Sahra Wagenknecht zu sprechen. Sehen kann man sie hier von der Seite nicht, nur hören.

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