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Es geht auch auf dem Land

Annette Flade hat einen Eine-Welt-Laden in Brandenburg aufgemacht. Die Resonanz im Dorf ist zwiespältig
von Maria Haberer vom 26.08.2013
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"Wir leben auf Kosten der anderen", sagt Annette Flade. Sie hat drei Jahre in Indonesien verbracht und dort gesehen, wie die alten kolonialen Strukturen weiterexistieren  Zurück in  Deutschland eröffnete sie in Brandenburg den Eine.-Welt-Laden (Foto: Pramme)
"Wir leben auf Kosten der anderen", sagt Annette Flade. Sie hat drei Jahre in Indonesien verbracht und dort gesehen, wie die alten kolonialen Strukturen weiterexistieren Zurück in Deutschland eröffnete sie in Brandenburg den Eine.-Welt-Laden (Foto: Pramme)

Annette Flade sitzt in einem Café in Berlin-Mitte und nippt an ihrem Latte macchiato. Ihre blauen Augen schauen aus dem Fenster auf das bunte Treiben in der Friedrichstraße. Sie überlegt kurz und erklärt dann sachlich: »Für mich ist die Frage nach Gerechtigkeit eine der wichtigsten Fragen überhaupt. Als Christin und als Mensch. Und ich bin davon überzeugt, dass der faire Handel einen Beitrag zu Gerechtigkeit leisten kann.« Wenn man der 62-Jährigen zuhört, merkt man: Sie glaubt an das, was sie sagt.

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