»Es ist ein ständiger Kampf«


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Publik-Forum.de: Welche Probleme haben schwule, lesbische und transsexuelle Geflüchtete, die andere nicht haben?
Walter Schultz: Viele, vor allem in den Unterkünften. Andere Geflüchtete versuchen oft, Homosexuelle unter Druck zu setzen, sie zu erpressen. Wir hatten auch damit zu tun, dass Schwule körperlich attackiert wurden.
Knud Wechterstein: Es gibt auch immer wieder sexuelle Übergriffe. Wenn es Geflüchteten anzusehen ist, dass sie homosexuell sind, sind sie für manche Männer aus orientalischen Ländern oft so was wie Freiwild. Sie kriegen ständig ganz schön schlimme Dinge hinterhergerufen. Sicher fühlen können sie sich nie.
Wie können Sie da helfen?
Knud Wechterstein (46) hat die Rainbow Refugees im Herbst 2015 mitgegründet und wendet täglich etwa zwei Stunden für seine ehrenamtliche Arbeit auf, auch am Wochenende. Er hat dabei für sich gelernt: »Schwulsein ist nicht nur eine Sexualität, sondern auch ein Versprechen, füreinander einzustehen.«
