Seenotrettung
Gerade noch wiederbelebt
»Bei unserem ersten Einsatz kamen wir zu spät«, berichtet der Mainzer Arzt Gerhard Trabert, der gerade zwei Wochen lang auf dem Beobachtungsschiff Nadir der Organisation Resqship unterwegs war. »Das Boot war leer, als wir zusammen mit der Seawatch 3 fünf Stunden nach dem Alarmruf eintrafen. Die libysche Küstenwache hatte die 87 Kinder, Frauen und Männer schon geborgen.« Die von der EU ausgebildete und finanzierte Truppe bringt die Flüchtlinge nach Libyen zurück, wo sie oft wieder misshandelt werden und Zwangsarbeit leisten müssen, um das Geld für eine neue Überfahrt zu bezahlen.
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