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Entwicklungshilfe
Hauptsache, es klingt nach Skandal

Wem dient das Schwadronieren über Fahrradwege in Peru und warum schadet es den deutschen Interessen und den Armen? Zur Debatte über die Kürzung des Entwicklungsetats.
von Cornelia Füllkrug-Weitzel vom 19.08.2024
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Sinnvolle Hilfe: Radweg in Perus Hauptstadt Lima, gefördert von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (Foto: KfW / Municipalidad de Lima)
Sinnvolle Hilfe: Radweg in Perus Hauptstadt Lima, gefördert von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (Foto: KfW / Municipalidad de Lima)

Es ist paradox: Da reist Svenja Schulze, Deutschlands Ministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, ins Amazonasgebiet, wirbt für mehr Schutz des Regenwaldes und der indigenen Völker, die dort leben. Sie fordert in Rio de Janeiro auf dem Treffen mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den G20-Staaten mehr Engagement gegen Armut, Ungerechtigkeit und Hunger, unterstützt die Initiative des brasilianischen Präsidenten Ignacio Luna da Silva nach einer globalen Steuer für Milliardäre. Sie erweckt den Eindruck: Deutschland ist ein verlässlicher Partner bei der Bewältigung der globalen Krisen der Zeit. Im Haushaltsentwurf der Bundesregierung aber wird gleichzeitig der Etat ihres Ministeriums von 11,2 auf 10,3 Milliarden Euro zusammengestrichen.

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