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Daniel Schreiber im Interview
»Liebe ist kein Gefühl. Sie ist was sehr Radikales«

Es klingt sentimental, naiv und kitschig: Die Liebe soll die Welt vor Hass, Gewalt und Zerstörung retten? Gerade sie, sagt der Essayist Daniel Schreiber. Weil sie eine fantastische politische Kraft entwickeln kann.
von Matthias Drobinski , Mathea Willmann vom 29.01.2026
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Daniel Schreiber: Ich halte sehr viel von Vergebung. Ohne sie ist es unmöglich, in Gemeinschaften zu leben. (Foto: Paulina Hildesheim)
Daniel Schreiber: Ich halte sehr viel von Vergebung. Ohne sie ist es unmöglich, in Gemeinschaften zu leben. (Foto: Paulina Hildesheim)

Publik-Forum: Herr Schreiber, in Ihrem neuen Buch beschreiben Sie, wie die gegenwärtige Weltlage die Menschen traumatisiert. Und sprechen dann über Weltliebe. Wie kann man eine Menschheit lieben, die dabei ist, sich selbst zugrunde zu richten?

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