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Minister Müller und die Kuschel-Helfer

Der Entwicklungsminister setzt viele richtige Themen - aber wenig durch. Der Grund: Der kritische Nord-Süd-Diskurs hat sich verflüchtigt. NGOs lassen sich mit Geld abspeisen, anstatt ein kritisches öffentliches Bewusstsein herzustellen.
von Horand Knaup vom 03.08.2020
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Setzt wichtige Themen - aber wenig durch: Gerd Müller (Foto: pa/afp/Tobias Schwarz)
Setzt wichtige Themen - aber wenig durch: Gerd Müller (Foto: pa/afp/Tobias Schwarz)

Neulich, im Bundestag, war es wieder so weit. In der Fragestunde wurde Gerd Müller, CSU-Entwicklungsminister, von den Abgeordneten aller Fraktionen einvernommen. Und Müller holte weit aus. Korruptionsfragen und Menschenrechte müssten wieder einen höheren Stellenwert haben. Mal sprach er grundsätzlich: »Man muss die Entwicklungszusammenarbeit neu denken.« Mal menschlich – die Flüchtlinge gingen ihm nach seinen Besuchen in Myanmar und Griechenland nicht mehr aus dem Kopf: »Ich denke ständig an die Menschen in Palong, aber auch Moria.«

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Schlagwort: Entwicklungspolitik
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