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Ratlos in Berlin

Wie soll der assistierte Suizid geregelt werden? Auch drei Jahre nach dem umstrittenen Urteil des Verfassungsgerichts findet der Bundestag darauf keine Antwort.
von Matthias Drobinski vom 26.01.2023
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Kirsten Kappert-Gonther (Grüne) und Lars Castellucci (SPD) plädieren für ein restritives Sterbehilfe-Gesetz. (Foto: imago images/Chris Emil Janßen)
Kirsten Kappert-Gonther (Grüne) und Lars Castellucci (SPD) plädieren für ein restritives Sterbehilfe-Gesetz. (Foto: imago images/Chris Emil Janßen)

Katrin Helling-Plahr klingt zweckoptimistisch. »Wir könnten noch im Februar ein Gesetz in zweiter Lesung beraten, das das Selbstbestimmungsrecht am Lebensende sichert.« Die rechtspolitische Sprecherin der FDP im Bundestag meint jenen fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf, den sie federführend entwickelt hat und der eine weitgehende Liberalisierung des assistierten Suizids vorsieht. »Wir müssen endlich eine verfassungskonforme Regelung finden«, sagt sie. Und weiß doch, dass wenig dafür spricht, dass der März kommt und ein Gesetz die zweite von drei parlamentarischen Hürden genommen hat, das regelt, zu welchen Bedingungen ein Mensch, der sterben will, an ein tödliches Mittel kommt.

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Schlagwörter: Bundestag Sterbehilfe
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