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Kurden in Syrien
Rojava – das Ende einer Utopie

Rojava, der kurdische Teil Syriens, sollte auch ein feministisches Projekt sein – mitten im patriarchal geprägten Nahen Osten. Davon ist nicht viel geblieben. Drei Frauen erzählen.
von Sebastian Backhaus vom 21.04.2026
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Mit der Flagge Rojavas:Frauen demonstrieren für den Erhalt ihrer Rechte und der kurdischen Selbstverwaltung. (Foto: Sebastian Backhaus)
Mit der Flagge Rojavas:Frauen demonstrieren für den Erhalt ihrer Rechte und der kurdischen Selbstverwaltung. (Foto: Sebastian Backhaus)

So schnell es die Schlaglöcher zulassen, rast ein Konvoi aus drei Fahrzeugen durch eine flache, karge Gegend im Nordosten Syriens. Die Fahrzeuge gehören zur YPG, den kurdischen Volksverteidigungseinheiten. Ihre Eile erklärt sich aus der ständigen Unsicherheit: Immer wieder kommt es zu Angriffen. Der Konvoi bewegt sich zwischen zwei Militärbasen, die notdürftig mit Sandwällen befestigt wurden. Früher waren sie Schulen.

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