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Die Lage in Israel
Schrecklich normal

In Tel Aviv sind wenige Stunden nach dem Bombenalarm die Cafés wieder voll. Die Menschen verdrängen die vielen Kriege, in denen das Land steckt. Mit den Angriffen auf Iran hat Netanjahu sich und den Israelis nur Zeit gekauft.
von Jan-Christoph Kitzler vom 02.07.2025
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Der Krieg trifft Israel mitten im Land: zerschossener Wohnblock in Tel Aviv .(Foto: PA / AP / Baz Ratner)
Der Krieg trifft Israel mitten im Land: zerschossener Wohnblock in Tel Aviv .(Foto: PA / AP / Baz Ratner)

Tel Aviv ist die Stadt der Verdrängung. Der Zwölf-Tage-Krieg mit Iran, der am 13. Juni begonnen und seinen Namen von Donald Trump erhielt, scheint ewig her. Vorbei sind die Tage, an denen man seine Nachbarn mehrmals am Tag im Bunker traf. Jetzt begegnet man der Nachbarin im Hausflur. Das kurze Gespräch über das Land und seinen Zustand fasst sie in vier Wörtern zusammen: »What a crazy place« – Was für ein verrückter Ort.

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Schlagwörter: Iran Israel Krieg Netanjahu
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