Walter-Lübcke-Denkmal
Sie haben ihm ein Denkmal gebaut
Es ist ein kalter Freitagnachmittag im Dezember, in zwei Tagen ist der zweite Advent. Am Konrad-Adenauer-Haus, der Bundesgeschäftsstelle der CDU ist ordentlich was los. Um eine kleine Bühne drängen sich Menschen. Dazwischen, hell erleuchtet von den Scheinwerfern eines Busses: ein von Blumen umringtes, bronzefarbenes Denkmal. Es zeigt einen freundlich lächelnden Mann mit Schnurrbart, Brille und Krawatte, der die Hand ausstreckt. Vor der Figur liegt ein roter Teppich, über den alte und junge Menschen gehen, manche haben einen Hund dabei, andere tragen Laternen der »Omas gegen Rechts«. Eine Frau, die aus Kassel angereist ist, hält ein Pappschild, auf dem steht: »Man muss für Werte eintreten.«
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