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Meine Geschichte: Matthias Melster
»Warum machen Menschen so was?«

Matthias Melster (58) saß als junger Mann im Stasigefängnis in Berlin-Hohenschönhausen. Bis heute leidet er unter den Folgen. Nun sorgt er sich wegen des Rechtsrucks.
von Alicia Rust vom 12.06.2025
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»Für mich ist die Vergangenheit immer präsent«, sagt der Zeitzeuge Matthias Melster. (Foto: privat)
»Für mich ist die Vergangenheit immer präsent«, sagt der Zeitzeuge Matthias Melster. (Foto: privat)

Eine Panikattacke ist wie eine Spirale, die sich immer weiterdreht. In Extremfällen ist sie nicht mehr steuerbar. Was ich dann spüre, ist Angst. Todesangst. Man hat das Gefühl, keine Luft mehr zu bekommen, zu ersticken. Ich habe Flashbacks, sehe Verhaftungssituationen. Plötzlich sind da Leute, die mit Maschinengewehren hinter mir herrennen. Es ist die Erinnerung, die mich immer wieder einholt. Seit fast 40 Jahren. Mal mehr, mal weniger. Aber sie ist immer da. Egal, wo ich bin.

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