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Globalisierung
Wohlstandsloch zwischen Nord und Süd

Klimawandel, Kolonialismus, Corona: Das Nord-Süd-Gefälle nimmt zu – und die Bringschulden des Nordens auch. Ein Zwischenruf
von Hans-Jörg Schneider vom 16.05.2022
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Die Armut im globalen Süden nimmt zu: Ein Kind leidet Hunger in Nordkenia (Foto: pa / Helmut Fohringer)
Die Armut im globalen Süden nimmt zu: Ein Kind leidet Hunger in Nordkenia (Foto: pa / Helmut Fohringer)

Die These dieses Textes lautet: Die enorme Wohlstandsdifferenz zwischen Nord und Süd mit den daraus folgenden Flüchtlingsbewegungen, die zutage tretenden Klimaschäden und die Pandemieentwicklung sind Jahrhundertkrisen, deren Bewältigung eine grundlegende Umschichtung von Investitionen vom Norden in den Süden erfordert. Anders als im Norden muss es im Süden Wirtschaftswachstum geben, auch die Menschen dort wollen einmal Kühlschränke und Waschmaschinen. Investitionen in Landwirtschaft, Fotovoltaik und so weiter können Armut und Klimaschäden reduzieren.

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