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Sondervermögen für die Bundeswehr
»Wollen wir eine militärische Weltmacht werden, oder was?«

Die Linke muss zusehen, wie die Bundeswehr hochgerüstet wird. Partei-Urgestein Gregor Gysi findet das schrecklich, sagt er im Interview. Gegen Russland will er mit mehr Diplomatie vorgehen, aber nicht als Putin-Versteher gelten.
von Constantin Wißmann vom 22.06.2022
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Gegen die Aufrüstung: Gregor Gysi, geboren 1948, war von 1990 bis 2000 und von 2005 bis 2015 Fraktionsvorsitzender der Linken im Bundestag. Ins aktuelle Parlament kam er per Direktmanda (Foto: pa/dpa/Kay Nietfeld)
Gegen die Aufrüstung: Gregor Gysi, geboren 1948, war von 1990 bis 2000 und von 2005 bis 2015 Fraktionsvorsitzender der Linken im Bundestag. Ins aktuelle Parlament kam er per Direktmanda (Foto: pa/dpa/Kay Nietfeld)

Publik-Forum: Herr Gysi, die Ampelkoalition und die Union haben mit ihrer Zweidrittelmehrheit das Sondervermögen für die Bundeswehr beschlossen. Mit 100 Milliarden Euro ist es das größte Aufrüstungsprogramm der Geschichte. Für die Linke ist das ein wahr gewordener Albtraum, oder?

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