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Personen und Konflikte

vom 27.03.2026
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Eva Maria Welskop-Deffaa, Präsidentin des Deutschen Caritasverbands, sieht bei vorgeburtlichen Bluttests ein »Warnsignal« aufleuchten. Die nicht-invasiven Untersuchungen (NIPT), mit denen die Wahrscheinlichkeit für genetische Erkrankungen des Kindes und das Risiko einer Behinderung erhoben werden sollen, führten besonders bei jungen Frauen häufig zu falsch-positiven Befunden und damit zu »Ängsten und Verunsicherung«. Damit seien diese Tests »keine Hilfe für die Eltern«, sondern erzeugten einen »fatalen Entscheidungsdruck«. Die Caritas fordert vom Bundestag, der sich seit 2019 (!) ergebnislos und derzeit erneut mit dem Thema beschäftigt, ein Monitoring, um zu verhindern, dass Eltern sich zur Abtreibung gedrängt sehen, wenn der Test eine Behinderung des Kindes wahrscheinlich erscheinen lässt. Solche Abbrüche hätten deutlich zugenommen. Ziel aber sei eine medizinische und psychosoziale Begleitung, »die allen Familien gerecht wird und die Teilhabe-Chancen von Kindern mit Behinderungen stärkt«.

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Schlagwörter: Abtreibung Behinderung
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