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alles wird wieder gut, wenn wir unseres dazu tun!

von Günter Heuzeroth
vom 16.04.2020
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alles rennet, rettet, flüchtet,
leergefegt ist die stätte,
hinter öden fensterhöhlen wohnt das grauen.
so ähnlich in schillers »die glocke«,
an die ich dachte.
covid-19 wird wohl »wort des jahres« werden.

draußen: leergefegt
sind straßen, wege, plätze, säle, kneipen …
ängstlich äugen einzelne menschen
einer zum anderen hin.
hier und dort polizeistreifen.
weltuntergangsstimmung!?

vor leergerafften regalen im discounter
staunen menschen.
dort lagen einst:
haferflocken, müsli, nudeln und klopapier.
wie ist so etwas möglich?
3. weltkrieg?
jugendliche glucken aber weiter zusammen.
trotz alledem
die tulpen und narzissen
in den gärten werfen ihre bunten farben
in die gegend,
weidenkätzchen mit ihren blüten
winken uns mit dem lauen wind
ihre grüße zu,
und die singdrosseln
flöten den frühling ein.
über all das
wirft die sonne mit goldenen strahlen
wohltuende wärme,
damit das leben
weitergehen kann.
alles wird wieder gut,
wenn wir unseres dazu tun!

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Alle Beiträge des Erzählprojektes »Die Liebe in Zeiten von Corona«

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