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Fulbert Steffensky über Ostern und Auferstehung
Das große Spiel der Hoffnung

Die Vernunft tut sich schwer mit dem Glauben. Aber vielleicht braucht ihn das Herz. Damit die Gewalt nicht das letzte Wort hat. Was mir Ostern bedeutet.
von Fulbert Steffensky vom 06.04.2026
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Fulbert Steffensky ist einer der bekanntesten geistlichen Schriftsteller der Gegenwart (Foto: Katharina Lütscher)
Fulbert Steffensky ist einer der bekanntesten geistlichen Schriftsteller der Gegenwart (Foto: Katharina Lütscher)

Welche Tage drängen sich da vor Ostern zusammen: Der Tag des Einzugs des Gesegneten in Jerusalem, der Tag des gebrochenen Brotes, der Freitag, an dem einer ruft: Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Diese Frage stellt nicht irgendeiner. Der Gottverlassene ist der, in dem die Christen das Antlitz Gottes erkennen. Man erzählt sich dies und das über Götter: Sie seien stark und nichts könnte sie verwunden; sie lebten in unzerstörbarer Seligkeit; sie seien souverän, den Menschen geneigt und öfter noch feindselig gegen sie. Aber was ist bewundernswert an der Stärke der Starken und an der Seligkeit der Unverwundbaren? Das ist der natürliche und erwartbare Lauf der Dinge.

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