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Die Kirchen und ihre Sprache
Das sanfte Säuseln

Wenn alle immer nur »dankbar« sind und das Kirchenvolk »mitgenommen« werden muss – dann offenbart das ein großes Problem. Eine Diagnose und acht Therapievorschläge.
von Philipp Gessler vom 16.07.2022
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Im Sprachnebel: Was Kirchenleute sagen wollen, bleibt oft rätsel- und floskelhaft (Fotos: pa/ Pascal Deloche / Godong; istockphoto/TranceDrumer)
Im Sprachnebel: Was Kirchenleute sagen wollen, bleibt oft rätsel- und floskelhaft (Fotos: pa/ Pascal Deloche / Godong; istockphoto/TranceDrumer)

Die Kirchensprache kommt fast immer sanft daher. Selbst wenn sie hochgradig verlogen ist und eine unverhohlene Drohung ausspricht. Ein Beispiel aus Köln: Rainer Maria Woelki und Stefan Heße waren unter Kardinal Joachim Meisner Mitglieder in der Personalkonferenz des Kölner Erzbistums. Das war das Gremium, in dem, laut Heße, sämtliche Fälle von sexualisierter Gewalt zur Sprache kamen. Alle hätten in diesem Gremium ihren Rat an Meisner gegeben, so Heße, also auch Woelki.

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Schlagwörter: Kirche Kirchen Poesie Sprache
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