Die Kirchen und ihre Sprache
Das sanfte Säuseln
von
Philipp Gessler
vom 16.07.2022
Im Sprachnebel: Was Kirchenleute sagen wollen, bleibt oft rätsel- und floskelhaft (Fotos: pa/ Pascal Deloche / Godong; istockphoto/TranceDrumer)
Die Kirchensprache kommt fast immer sanft daher. Selbst wenn sie hochgradig verlogen ist und eine unverhohlene Drohung ausspricht. Ein Beispiel aus Köln: Rainer Maria Woelki und Stefan Heße waren unter Kardinal Joachim Meisner Mitglieder in der Personalkonferenz des Kölner Erzbistums. Das war das Gremium, in dem, laut Heße, sämtliche Fälle von sexualisierter Gewalt zur Sprache kamen. Alle hätten in diesem Gremium ihren Rat an Meisner gegeben, so Heße, also auch Woelki.
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Datum der Erstveröffentlichung: 08.07.2022
Philipp Gessler, geboren 1967, ist Redakteur beim evangelischen Monatsmagazin »Zeitzeichen«. Der Artikel basiert auf einem Vortrag auf dem Katholikentag in Stuttgart. Zum Weiterlesen: Jan Feddersen/Philipp Gessler: Phrase Unser. Die blutleere Sprache der Kirche. Claudius. 2020. 184 Seiten. 20 €
Philipp Gessler, geboren 1967, ist Redakteur beim evangelischen Monatsmagazin »Zeitzeichen«. Der Artikel basiert auf einem Vortrag auf dem Katholikentag in Stuttgart. Zum Weiterlesen: Jan Feddersen/Philipp Gessler: Phrase Unser. Die blutleere Sprache der Kirche. Claudius. 2020. 184 Seiten. 20 €

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