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Corona und die Kirchen
»Das Virus interpretiert uns«

Zwei Jahre Corona: Aus dem Störfall ist ein Stresstest für die ganze Gesellschaft geworden. Die Kirchen schneiden nicht sonderlich gut ab, obwohl sie viele neue Formen entwickelt haben.
von Michael Schrom vom 29.10.2022
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Tristesse im leeren Kirchenraum: Corona hat die Zahl der Gottesdienstbesucher nachhaltig verringert (Foto: stock.Adobe.com / MAZURKEVICH ALEXANDER)
Tristesse im leeren Kirchenraum: Corona hat die Zahl der Gottesdienstbesucher nachhaltig verringert (Foto: stock.Adobe.com / MAZURKEVICH ALEXANDER)

Alles hat eine Ende. Auch ein Weltereignis wie die Corona-Pandemie. Die Frage ist nur, wann es erreicht ist und wer diesen Zeitpunkt bestimmt. Hier gehen die Ansichten weit auseinander. Denn während das medizinische Ende der Pandemie noch in ferner Zukunft liegt, Long-Covid noch lange nicht erforscht ist und immer neue Varianten auftreten können, ist das soziale Ende der Pandemie spätestens mit dem Münchner Oktoberfest besiegelt worden. Die Wiesn war ein Ritual der Normalität: Das alte Leben ist wieder da.

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