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»Der Koran gebietet es nicht«

Im Islam gibt es keine prinzipielle Pflicht zur Beschneidung von Jungen. Darüber aber wird in Deutschland nicht geredet. Stattdessen wird Muslimen ihre Religion blind zum Vorwurf gemacht. Ein Beitrag zur nicht abreißenden Beschneidungsdebatte von Mouhanad Khorchide
von Mouhanad Khorchide vom 24.11.2012
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Mouhanad Khorchide vor dem Münsteraner Schloss, Sitz der Universitätsverwaltung: Seit 2010 ist er Professor für Islamische Religionspädagogik in der westfälischen Universitätsstadt. (Foto: pa/Thissen)
Mouhanad Khorchide vor dem Münsteraner Schloss, Sitz der Universitätsverwaltung: Seit 2010 ist er Professor für Islamische Religionspädagogik in der westfälischen Universitätsstadt. (Foto: pa/Thissen)

Das brisante Beschneidungsurteil, das das Kölner Landgericht im Sommer 2012 fällte, veranlasste Publik-Forum zu einerArtikelserie über Tradition und Sinn religiös begründeter Jungen-Beschneidung. Verletzt sie das Menschenrecht auf Unversehrtheit? Das Kölner Gericht hatte mit »Ja« entschieden. Oder verletzte das Gericht seinerseits das Recht auf freie Religionsausübung? In loser Folge erschienen Beiträge zum Thema von Hartmut Meesmann, Günther Bernd Ginzel, Melitta Müller-Hansen und Jörg Heimbach. Jüdische und christliche Stimmen waren damit präsent. Und die Haltung der Muslime?

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