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Der Schriftsteller Christian Lehnert über Weihnachten
Der Schnee, der Fuchs und das Gottesgeheimnis

Es hat geschneit, das Weiß macht alle Grenzen diffus. Lässt sich so Gott denken? Doch ins Gehen und Nachdenken hinein bricht plötzlich ein Schreck, eine Begegnung mit dem Leben. Eine Weihnachtsmeditation.
von Christian Lehnert vom 25.12.2025
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»Die Fuchsspur, schon wieder fast verweht, reichte ins Unsichtbare. Aber der Fuchs war da gewesen.« (Foto: Copyright 2017 taviphoto / Photocase Addicts GmbH, all rights reserved)
»Die Fuchsspur, schon wieder fast verweht, reichte ins Unsichtbare. Aber der Fuchs war da gewesen.« (Foto: Copyright 2017 taviphoto / Photocase Addicts GmbH, all rights reserved)

Es hatte den vierten Tag in Folge geschneit. Der Schnee lag hoch im Hof, war in langen Zungen über den Hang hinter unserem Haus geweht, lag in Senken verdichtet zu schweren weißen Flözen, die alles einebneten, alle Risse und Grate verbargen, alles Geröll und kleinere Felsen. Die Hügel waren weiße Wellen geworden, die vor weißem Hintergrund ins Tal rollten.

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