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Das Fest der heilsamen Unruhe
Der Stachel des Geistes

Zu Euphorie laden unsere Zeiten nicht ein. Aber nichts muss so bleiben, wie es ist. Pfingsten inspiriert und drängt, Ausschau nach dem Besseren zu halten.
von Jörg Lauster vom 22.05.2026
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Die Herabkunft des Geistes. Glasfenster in der Magdalenen-Kirche, Genf. (Foto: PA / Godong / Fred de Noyelle)
Die Herabkunft des Geistes. Glasfenster in der Magdalenen-Kirche, Genf. (Foto: PA / Godong / Fred de Noyelle)

Hätte das frühe Christentum sich einer PR-Agentur unserer Tage anvertraut, gäbe es das Pfingstfest nicht. Zu kompliziert, zu aufwändig, was da gefeiert wird. Mindestens 300 Jahre hat das Christentum ja schon damals gebraucht, um sich von dem Geschehen an Pfingsten einen Begriff zu machen: Gott, der Urgrund allen Daseins, zeigt sich in einem Menschen, im Leben und im Sterben der Person Jesus Christus. Nach dessen Auferstehung wirkt Gott weiter in dieser Welt: als Geist in den Herzen der Menschen, in seiner Kirche, in der Geschichte und im Universum. Leicht zu vermarkten ist es nicht, was das Christentum als seine innere Wahrheit verehrt.

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