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Christlicher Anarchismus
Die Straße blockieren und jeden Tag beten

Eine Wohngemeinschaft in Amsterdam verbindet scheinbar Fernliegendes: Anarchismus und christlichen Glauben: Gott als König relativiert alle menschlichen Herrscher.
von Elias Gottstein vom 09.05.2021
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Beten, feiern, protestieren: Die Gemeinschaft aus dem Jeannette Noël Huis in Amsterdam (Foto: Catholic Workers Amsterdam, noelhuis.nl)
Beten, feiern, protestieren: Die Gemeinschaft aus dem Jeannette Noël Huis in Amsterdam (Foto: Catholic Workers Amsterdam, noelhuis.nl)

Das Jeannette Noël Huis befindet sich etwa sieben Kilometer vom Amsterdamer Zentrum entfernt in einem Arbeiterviertel. Eigentlich ist es kein Haus, sondern ein Zusammenschluss von Wohnungen in einem großen Wohnblock. Jeden Abend läutet eine Glocke zum gemeinsamen Abendbrot. Schnell füllt sich die große Küche mit Menschen. Zwischen viel Gelächter ist Holländisch, Arabisch, Russisch und Französisch zu hören. Dann kehrt für einen Moment Ruhe ein: zum Gebet vor dem Essen. Es gibt Kichererbsen, Tomatensoße, panierten Blumenkohl, Salat, Reis und Nudeln. Die Gruppe wirkt wie eine große Familie. Dazu gehören auch ein Kleinkind, ein Mädchen und eine Jugendliche. »Wenn du als Geflüchtete hierherkommst, wirst du Teil der Gemeinschaft. Du musst auch kochen und putzen und dich an die gemeinsamen Regeln halten«, erklärt eine Frau, die schon eine Weile als Gast hier wohnt.

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Schlagwort: Braunkohle
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