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Ökumenischer Kirchentag 2021
Ein Hauch Kirchengeschichte

Der katholische Stadtdekan reicht der evangelischen Präsidentin des Ökumenischen Kirchentags die Kommunion. Und Bischof Georg Bätzing versucht nicht, ihn zurückzuhalten. Was sonst in vielen Gemeinden längst Alltag ist, wird an diesem Abend zu einer kleinen Revolution.
von Matthias Drobinski vom 16.05.2021
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Gemeinschaft am Tisch des Herrn: Bettina Limperg, evangelische Präsidentin des ÖKT, empfängt die Kommunion von Johannes zu Eltz, Stadtdekan von Frankfurt am Main, im Frankfurter Dom (Foto: kna)
Gemeinschaft am Tisch des Herrn: Bettina Limperg, evangelische Präsidentin des ÖKT, empfängt die Kommunion von Johannes zu Eltz, Stadtdekan von Frankfurt am Main, im Frankfurter Dom (Foto: kna)

Weihrauch quillt aus den Löchern des silbernen Gefäßes, das Johannes zu Eltz Richtung Osterkerze schwenkt. Eine katholische Eucharistiefeier, klar. Der Frankfurter Dom Sankt Bartholomäus ist katholisch. Die evangelischen Stadtherren Frankfurts waren einst clever genug, auch nach der Reformation daran nichts zu ändern, die Stadt hätte sonst die schönen Kaiserkrönungen verloren. Johannes zu Eltz, der katholische Stadtdekan, ist hier der Pfarrer, ein Priester mit eigenem Kopf, der schon dem autoritären und prunkbedürftigen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst die Stirn bot.

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Schlagwort: Ökumene
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