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Eine zweite Chance für Jesus und Maria

Devotionalien schmeißt man nicht einfach weg. Oft lagern sie auf Dachböden oder in Kellern. Ein Pfarrer im südspanischen Málaga sammelt Kruzifixe, Rosenkränze und Madonnen. Er verhilft ihnen zu neuen Besitzern.
von Simon Berninger vom 17.07.2022
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Mitnehmen erwünscht: Ob rehäugige Maria oder dunklhäutiger Bischof – alle Bilder und Figuren au dem Tisch suchen eine neue Heimat.Heilige recyclen: Pfarrer Rafael López Cordero (Foto: Berninger)
Mitnehmen erwünscht: Ob rehäugige Maria oder dunklhäutiger Bischof – alle Bilder und Figuren au dem Tisch suchen eine neue Heimat.Heilige recyclen: Pfarrer Rafael López Cordero (Foto: Berninger)

Jesus fehlt die Hand, Maria der Sockel, auf dem sie einmal thronte. Ihre vorläufige Endstation: eine Plastikkiste im Pfarrbüro von Rafael López Cordero. Der Pfarrer der katholischen Gemeinde Heilige Familie in Málaga hat ein Herz für unliebsam gewordene Heiligenstatuen wie diese. »Zu schade für die Tonne«, findet Cordero. Und so empfinden es wohl auch all diejenigen, die Devotionalien wie den Gipsjesus ohne Hand oder die Plastikmadonna ohne Thron nicht einfach in den Restmüll werfen, sondern eigens in Corderos Gemeinde bringen.

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Schlagwörter: Jesus Maria
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