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Zum Tod von Papst Franziskus
Er ging weit. Und doch nicht weit genug

Papst Franziskus und die Frauen: ein Gefangener zwischen lehramtlicher Kontinuität und vorsichtiger Veränderung.
von Gunda Werner vom 21.04.2025
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Schwester Raffaella Petrini, Vizegouverneurin des Vatikanstaates. (Foto: kna)
Schwester Raffaella Petrini, Vizegouverneurin des Vatikanstaates. (Foto: kna)

Papst Franziskus hat die Stellung der Frauen in der Kurie nachhaltiger verändert als alle Päpste vor ihm. Niemals zuvor waren so viele Frauen beim Heiligen Stuhl angestellt. Niemals zuvor gab es so viele gutverdienende, akademisch gebildete Frauen. Es gab sogar kleine Revolutionen. Bisher hatte nie eine Frau beim Heiligen Stuhl eine höhere berufliche Position bekleidet als Schwester Alessandra Smerilli, seit 2021 Sekretärin am »Dikasterium für den Dienst zugunsten der ganzheitlichen Entwicklung des Menschen«. Doch im Januar wurde Schwester Simone Brambilla Präfektin des »Dikasteriums für die Institute des gottgeweihten Lebens und Gesellschaften des apostolischen Lebens«. Fünf weitere Frauen haben es in die Führungsebene geschafft, meist als Untersekretärinnen, also auf Platz drei der Hierarchie.

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