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Iran-Krieg und Vatikan
Leo XIV. macht politisch mobil

Der Papst ruft die Amerikaner aus Protest gegen Donald Trumps »vollkommen unakzeptable« Kriegsdrohungen zum offenen Protest auf – und holt seinen Botschafter zu Beratungen nach Rom zurück.
von Paul Kreiner vom 10.04.2026
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Papst gegen Präsident: Leo XIV. kritisiert Donald Trump mittlerweile offen, gegen alle diplomatischen Gepflogenheiten. (Fotomontage: picture alliance/AP)
Papst gegen Präsident: Leo XIV. kritisiert Donald Trump mittlerweile offen, gegen alle diplomatischen Gepflogenheiten. (Fotomontage: picture alliance/AP)

Der Konflikt schwelt seit Jahresbeginn; vor Ostern, der heiligste Jahreszeit der Christenheit, ist er eskaliert. Und jetzt kommt fast Tag für Tag etwas Neues obendrauf. In einer für den Vatikan ungewohnten Klarheit wendet sich Papst Leo XIV. gegen den von den USA und Israel entfesselten Iran-Krieg. Und nicht nur das. Hat sich sein Vorgänger Franziskus bei Russlands Überfall auf die Ukraine vor vier Jahren eisern geweigert, Ross und Reiter zu nennen, so geht Leo den amerikanischen Präsidenten Donald Trump namentlich an.

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