Nicaragua
Ortegas Wut auf die »Teufel in Talaren«
von
Octavio Enriquez
vom 25.09.2022
Ort der Trauer: Gedenkgottesdienst für die Opfer der Gewalt (Quelle: Diocesis-de-Matagalpa)
Fünfzehn Tage lang umstellten Spezialkräfte der Polizei den Bischofssitz von Matagalpa, der siebtgrößten Stadt in Nicaragua. Ziel war es, Bischof Rolando Alvarez, Direktor eines katholischen Radios und einer der populärsten und mutigsten Kritiker von Daniel Ortega, einzuschüchtern. Am Morgen des sechzehnten Tages, am 19. August, war Bischof Alvarez plötzlich verschwunden, ebenso wie fünf Priester, zwei Seminaristen und ein Kameramann, die mit ihm im Bischofshaus ausharrten.
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Datum der Erstveröffentlichung: 23.09.2022
Octavio Enriquez lebt im Exil in Costa Rica. Er erhielt für seine journalistischen Arbeiten den Ortega-y-Gasset-Preis der Zeitung El Pais. Der Artikel ist eine überarbeitete Version seines Beitrags in der mexikanischen Zeitschrift Letras Libres. Übersetzung aus dem Spanischen: Lutz Kliche.
Octavio Enriquez lebt im Exil in Costa Rica. Er erhielt für seine journalistischen Arbeiten den Ortega-y-Gasset-Preis der Zeitung El Pais. Der Artikel ist eine überarbeitete Version seines Beitrags in der mexikanischen Zeitschrift Letras Libres. Übersetzung aus dem Spanischen: Lutz Kliche.

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