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Protestantismus und Sufismus
Vom Islam bereichert

Mathias Bänziger verbindet Protestantismus und Sufismus. Der Schweizer Theologe setzt auf Interspiritualität.
von Marian Brehmer vom 30.10.2025
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Mathias Bänziger; »Es geht um einen Weg vom Kopf ins Herz, von der Enge in die Weite.« (Foto: zvg)
Mathias Bänziger; »Es geht um einen Weg vom Kopf ins Herz, von der Enge in die Weite.« (Foto: zvg)

Christen, besonders die Mystiker, blicken immer wieder über den Tellerrand ihrer Religion hinaus. Der amerikanische Trappistenmönch Thomas Merton etwa drang tief in östliche Weisheitstraditionen ein; der Benediktiner David Steindl-Rast fand im Zen ein spirituelles Zuhause. Und der Trappist Wayne Teasdale beschrieb mit dem Begriff »Interspiritualität« die innere Verbindung zwischen den spirituellen Wegen aller Religionen, die sich in der gemeinsamen Erfahrung von Einheit, Stille und Liebe offenbart: »Wir brauchen keine neuen Religionen. Wir brauchen Menschen mit einem Herzen, das aus allen Traditionen gelernt hat.«

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