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Klimagefühle
Die Welt brennt – und ihr pflanzt Primeln!

Die Temperaturen steigen, Quellen versiegen, Bäume sterben: Unsere Autorin empfindet Wut, Trauer und Ohnmacht angesichts der sich verschärfenden Klimakrise. Wie umgehen mit diesen Gefühlen? Und wie nicht verzweifeln?
von Gunhild Seyfert vom 10.07.2023
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Die Wälder brennen, die Welt in der Klimakrise steht in Flammen: Das weckt starke Gefühle wie Wut, aber auch Angst, Trauer, Ohnmacht, Schuld und Scham. (Foto: PA/AP Images/Darryl Dyck)
Die Wälder brennen, die Welt in der Klimakrise steht in Flammen: Das weckt starke Gefühle wie Wut, aber auch Angst, Trauer, Ohnmacht, Schuld und Scham. (Foto: PA/AP Images/Darryl Dyck)

Die Wut steigt in mir hoch, wenn ich mich in meinem Wohnviertel umschaue: Akkurat gepflegte Blumenrabatten in den Vorgärten. Neben den Häusern stehen Doppelgaragen und vier verschiedene Tonnen für die Mülltrennung. Alles ist sehr in Ordnung. Dabei ist nichts in Ordnung! Unsere Welt brennt. Die Wälder brennen lichterloh – in Brandenburg, in Kanada und Russland. Die Menschheit zündet den Planeten an, indem sie die Klimakrise verursacht. Aber sie ist nicht in der Lage, die damit verbundenen Probleme zu lösen. Was für ein ungeheures Versagen! Welch Fiasko! Aber Hauptsache, die Primeln vor dem Haus blühen schön!

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