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Aufgefallen: Anke Engelke
Der innere Schienenersatzverkehr

Einmal in den Schrank schreien, bitte! Anke Engelke hat satirische Kurzfilme für die Bahn gedreht – eine Liebeserklärung an die Leute, die dort das tägliche Chaos managen.
von Ulrike Scheffer vom 03.11.2025
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Das Chaos managen: Anke Engelke als Zugbegleiterin. (Foto: PA / DPA / Helmut Fricke)
Das Chaos managen: Anke Engelke als Zugbegleiterin. (Foto: PA / DPA / Helmut Fricke)

Wenn Zugchefin Tina nicht mehr kann, schließt sie sich im Personalabteil ihres ICE ein, öffnet einen Schrank und schreit hinein. Danach atmet sie tief durch und macht weiter. Wer bei der Bahn arbeitet, sollte sich ein Ventil suchen, »so eine Art inneren Schienenersatzverkehr«, sagt die blonde Tina mit dem Ruhrgebietsakzent. Tina ist in Wirklichkeit Anke Engelke. Die Schauspielerin und Comedian hat eine satirische Kurzfilmserie für die Bahn gedreht. Eine leichte Übung, könnte man meinen, Pleiten, Pech und Pannen liefert die Bahn schließlich verlässlich ab. Sie ist quasi eine rollende Realsatire. Kein Wunder auch, dass »Boah Bahn!« in sozialen Medien gut ankommt. Schließlich hat jeder schon einschlägige Erfahrungen auf Zugreisen gemacht. Doch Anke Engelke, alias Tina, und ihr fiktives Team machen noch etwas anderes aus: Sie sind eine Liebeserklärung an die Mitarbeitenden der Bahn, die das Chaos auf der Schiene Tag für Tag managen und den Ärger der Fahrgäste über sich ergehen lassen müssen. Wer würde mit ihnen tauschen wollen?

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Schlagwörter: Bahn Deutsche Bahn Satire
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