Die Linke: An den Menschen vorbei
von
Arno Klönne
vom 21.06.2012

Wenn sie wüssten, was aus ihren Ideen geworden ist: Marx- und Engels-Statuen in Berlin (Foto: pa/Gambarini)
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Hatte Karl Marx doch recht, als er die zerstörerischen Kräfte der Logik des Profits anprangerte? Das fragen heute selbst gutbürgerliche Zeitungen. Die sozialstaatliche Form kapitalistischer Ökonomie scheint nicht mehr zu halten, was sie versprochen hat. Getrieben durch die Finanzmärkte, so wird beklagt, bringt sie dramatische gesellschaftliche Verwerfungen hervor. Unter dem Druck der öffentlichen Verschuldung und der Eurokrise breiten sich in Europa Arbeitslosigkeit vor allem in der nachwachsenden Generation und prekäre Beschäftigungsverhältnisse aus, Sozialleistungen fallen der Sparpolitik zum Opfer, der Fiskalpakt wird zum Instrument des Kahlschlags bei den »Unterschichten«.
Das Interesse am Wahlvolk verloren
Arno Klönne, geboren 1931, ist Soziologe und Politikwissenschaftler. Der emeritierte Hochschullehrer stammt aus der katholischen Jugendbewegung. In den 1970er-Jahren hat er die Ostermarsch-Bewegung mit gegründet. Nach fast fünf Jahrzehnten SPD-Mitgliedschaft trat er in der Schröder-Zeit aus und initiierte das Linke Forum Paderborn in seiner Heimatstadt.
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