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Dienstleister in Uniform

Seit dem russischen Angriff auf die Ukraine ist das Ansehen der Bundeswehr gestiegen. Die Deutschen aber haben ihr Verhältnis zur militärischen Gewalt noch nicht geklärt.
von Ulrike Scheffer vom 21.10.2022
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	Üben für den Krieg: Bundeswehrsoldaten am Ende eines Manövers in Litauen.(Foto: pa/Olivier Hoslet)
Üben für den Krieg: Bundeswehrsoldaten am Ende eines Manövers in Litauen.(Foto: pa/Olivier Hoslet)

So einen Tag der offenen Tür haben sie sich in der Logistikschule der Bundeswehr schon lange gewünscht. 8500 Besucher kamen in diesem Jahr zu dem ländlich gelegenen Areal im niedersächsischen Garlstedt, auf dem die Schule und Ausbildungsstätten untergebracht sind. »Einen solchen Andrang hatten wir noch nie. Und noch nie so viele interessierte Fragen«, sagt Brigadegeneral Boris Nannt, Kommandeur der Schule. In früheren Jahren seien nur etwa halb so viele Menschen gekommen. »Es gab diesmal auch keinen einzigen Störer.« Nannt ist Jahrgang 1969, seine Karriere wurde von Auslandseinsätzen geprägt. Er war 2001 als junger Offizier im Kosovo und organisierte rund zehn Jahre später in Afghanistan die Versorgung der dort eingesetzten deutschen Truppen.

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