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Krimtataren
Ferne Heimat Krim

Krimtatarin Lerane ist im März mit Mann und Kind vor den russischen Bomben nach Lwiw geflohen. Als Angehörige der muslimischen Minderheit auf der Halbinsel Krim ist ihre Familie seit Jahrzehnten von Vertreibung betroffen.
von Barbara-Maria Vahl vom 25.11.2022
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Auf der Flucht: Die Familie von Krimtatarin Lerane ist seit Generationen von Vertreibung betroffen. (Foto: Barbara-Maria Vahl)
Auf der Flucht: Die Familie von Krimtatarin Lerane ist seit Generationen von Vertreibung betroffen. (Foto: Barbara-Maria Vahl)

Die Vorfahren mütterlicherseits bekamen einen Spaten in die Hand gedrückt – ein einziges Werkzeug, um sich ein Loch in die Erde zu graben, das als Wohnung dienen konnte – in Usbekistan, im Sommer 1944, in einer von den Sowjets ausgewiesenen »Sondersiedlung« – die eher einem Arbeitslager glich als einem Dorf, so erzählt Lerane.

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