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Deutsche Parteienlandschaft
Ganz schön retro hier

Das Bündnis Sahra Wagenknecht versteht sich als neuartiges Projekt jenseits von links und rechts. In den ersten Tagen seiner Existenz zeigt sich aber: Kämpfe von gestern spielen noch eine große Rolle. Das liegt auch an einem alten Bekannten.
von Ulrike Scheffer vom 13.02.2024
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(Foto: PA / Geisler-Fotopress / Bernd Elmenthaler)
(Foto: PA / Geisler-Fotopress / Bernd Elmenthaler)

Das Café Einstein unter den Linden in Berlin ist bekannt als Treff von Politikern und Journalisten. Für vertrauliche Gespräche eignet sich das noble Kaffeehaus nicht. Wer sich hier verabredet, setzt eher darauf, gesehen zu werden. Ob das auch für Thomas Geisel gilt, verrät der Politiker nicht, als er in dunkelblauem Sakko, Hose und Pullover mit farblich abgestimmtem Hemd darunter im Einstein Platz genommen hat. Einen größeren Bekanntheitsgrad könnte er aber gut gebrauchen. Geisel ist einer der beiden Spitzenkandidaten der neuen Partei »Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit« (BSW) für die Europawahl, die erste Wahl, der sich die Partei stellt. Den meisten Deutschen sagt sein Name bisher nichts.

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