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Tschernobyl und die DDR
Kontaminierter Salat im Schulessen

In der DDR wurden die Folgen der Katastrophe von Tschernobyl stets heruntergespielt. Der Physiker Sebastian Pflugbeil glaubte dem nicht und hakte nach. Das brachte ihn ins Visier der Stasi.
von Sebastian Pflugbeil vom 25.04.2026
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Erholung vom GAU: Gemeinsam mit Aktivisten gründete Pflugbeil die Initiative »Kinder von Tschernobyl«.(Foto: PA / ZB / Jan Bauer)
Erholung vom GAU: Gemeinsam mit Aktivisten gründete Pflugbeil die Initiative »Kinder von Tschernobyl«.(Foto: PA / ZB / Jan Bauer)

Am Strand auf der Insel Hiddensee erreichte mich damals die Nachricht, dass irgendetwas mit Atom passiert sei. Ich hatte weder Radio noch TV und saß in den nächsten Tagen bei Nachbarn, um herauszufinden, was los war. In einem schwedischen Kernkraftwerk gab es Alarm wegen unklarer Strahlungswerte. Schließlich wurde festgestellt, dass Mitarbeiter die Kontamination von außerhalb hereingetragen hatten. Wetteranalysen führten schnell zur Ursache: In Tschernobyl war ein schwerer Unfall passiert.

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Schlagwörter: DDR GAU Stasi Tschernobyl
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