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Ukrainische Journalisten im Krieg
Mit Smartphone und Schutzweste

Der Krieg in der Ukraine ist auch ein Krieg der Informationen. Ukrainische Journalisten berichten über den täglichen Horror, sind aber auch selbst betroffen, teilweise Angriffsziele. Kann man da objektiv bleiben?
von Peggy Lohse vom 12.09.2022
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Berichten unter Lebensgefahr: Journalistin in Kiew. (Foto. pa/Alfred Yaghobzadeh/abacapress.com)
Berichten unter Lebensgefahr: Journalistin in Kiew. (Foto. pa/Alfred Yaghobzadeh/abacapress.com)

Juli 2022, eine Ausstellung im Kiewer Vorort Bojarka: »The war is not over yet« lautet der Titel, und auch wenn in Kiew keine Bomben mehr fallen, muss davon hier wohl niemand überzeugt werden. Hier geht es aber speziell um Journalistinnen und Journalisten, die im Krieg gefährlich leben. Ein Kriegsfotograf aus Bojarka wurde getötet. Eines Vormittags besucht eine Kindergartengruppe die Schau, die Erzieherin erzählt ihren Schützlingen: »Hier geht es um Maksym Lewin, einen mutigen Menschen! Er kam aus unserer Stadt, seine Kinder besuchten unseren Kindergarten.« Lewin war am 13. März in einem Wald rund 40 Kilometer entfernt verschwunden und am 1. April tot aufgefunden worden. Die Nichtregierungsorganisation (NGO) Reporter ohne Grenzen hat seinen Tod untersucht und kam zu dem Schluss: Russische Soldaten haben ihn und seinen Kollegen ermordet.

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