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Rechtsextreme Gewalt
Todesdrohungen in der Schule

Wer sich im Unterricht oder öffentlich gegen Rechtsextremismus engagiert, wird zunehmend bedroht. Das liegt auch an der AfD. Sie setzt Lehrkräfte und Schulleitungen unter Druck.
von Marion Mück-Raab vom 21.07.2025
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Nicht nur im Osten: Hakenkreuze an einem Hamburger Gymnasium (Foto: PA / ABBfoto)
Nicht nur im Osten: Hakenkreuze an einem Hamburger Gymnasium (Foto: PA / ABBfoto)

Die Drohung steckte im Briefkasten. »Wir wissen, wo du wohnst«, musste eine junge Lehrerin lesen. Gezeichnet war die anonyme Zuschrift mit der Parole »Blut und Ehre«. Nur wenige Tage zuvor hatte die Lehrerin aus einer ostdeutschen Stadt einen Schüler aus dem Unterricht gewiesen, der ein T-Shirt mit diesem Aufdruck trug. »Blut und Ehre«, das war die Parole der Hitlerjugend, sie ist in Deutschland verboten. Doch die Lehrerin weiß nicht, ob sie sich das noch einmal trauen wird. »Vielleicht übersehe ich das einfach beim nächsten Mal.« Sie will ihren Namen nicht in der Zeitung lesen. Auch nicht den Namen der Stadt, in der sie lebt.

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