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Interreligiöser Dialog
Der Logik des Terrors widerstehen

Warum gerade in Zeiten des Krieges die Religionen zusammenarbeiten müssen – auch wenn das schwierig ist.
von Klaus von Stosch vom 07.12.2023
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Organisierter Hass: Ein aufgebrachter Mob verbrennt eine israelische Fahne (Foto: PA/AP/Vahid Salemi)
Organisierter Hass: Ein aufgebrachter Mob verbrennt eine israelische Fahne (Foto: PA/AP/Vahid Salemi)

Drei Schlagzeilen aus den letzten Wochen: der Leiter der türkischen Religionsbehörde Diyanet, Ali Erbaş, nennt Israel einen rostigen Dolch, »der im Herzen der islamischen Geografie steckt«. Ein interreligiöses Friedensgebet in München wird abgesagt, weil einige Mitglieder des Muslimrats, auf dessen Initiative das Gebet zurückging, antisemitischen Organisationen nahestehen sollen. Die evangelische Akademie Villigst lädt einen Vertreter der Taliban aus, der bei einer Afghanistan-Tagung mit islamischen Theologen und Frauenrechtlerinnen diskutieren sollte. Und es wird intensiv darüber diskutiert, ob es legitim sein kann, in einen theologischen Dialog mit iranischen Universitäten einzutreten. Der interreligiöse Dialog steht unter Generalverdacht.

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