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Friedensethik
Der Preis des Krieges ist zu hoch

Wie lange soll das Töten in der Ukraine noch weitergehen? Jetzt ist die Zeit, für Verhandlungen und für Abrüstung einzutreten. Dabei hilft die Lehre vom gerechten Krieg.
von Christoph Fleischmann vom 06.01.2024
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Vom Kampf gezeichnet: Ukrainische Soldatin an der Front bei Bachmut (Foto: PA/AA/Muhammed Enes Yildirim)
Vom Kampf gezeichnet: Ukrainische Soldatin an der Front bei Bachmut (Foto: PA/AA/Muhammed Enes Yildirim)

Ein Theologe gibt Geld für »Waffen für El Salvador«. Die Berliner Tageszeitung »taz«, die die Spendenkampagne zugunsten der Salvadorianischen Guerilla Ende 1980 ins Leben gerufen hatte, veröffentlichte auch den Namen eines prominenten Spenders: Helmut Gollwitzer, damals ein bekannter linker Theologe in Berlin. »Die Welt« höhnte: Der vermeintliche Friedensfreund Gollwitzer habe sich als Gewaltfreund entlarvt, er habe wohl nichts gegen Waffen generell, sondern nur gegen Nato-Waffen. In der Tat trat Gollwitzer in diesen Jahren immer wieder als Mahner gegen die Atomrüstung auf und beteiligte sich später auch an Blockaden von US-Waffenlagern.

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