Zur mobilen Webseite zurückkehren

Der Statthalter

Sein Draht nach Rom ist legendär. Kommen Deutschlands Kirchenreformer an ihm vorbei? Die Macht des Rainer Maria Woelki.
von Britta Baas vom 10.10.2020
Artikel vorlesen lassen
Kardinal Rainer Maria Woelki ist ein intellektueller und gleichzeitig harter Traditionswahrer: »Die Frage der Frauenordination ist eine Diskussion, die so nicht zum Ziel führen kann.« (Foto: Andreas Pein/laif)
Kardinal Rainer Maria Woelki ist ein intellektueller und gleichzeitig harter Traditionswahrer: »Die Frage der Frauenordination ist eine Diskussion, die so nicht zum Ziel führen kann.« (Foto: Andreas Pein/laif)

Ach, wäre man Kardinal in Köln! Dann hätte man diesen Anblick an jedem Sonntag. Von der Kathedra, dem Bischofsstuhl, aus, schaut Kardinal Rainer Maria Woelki direkt auf das schönste Fenster im Kölner Dom. Wenn die Sonne scheint, entfalten tausende bunte Glassteine ihren Zauber. Gerhard Richters Kunstwerk ist raffiniert. Die Sonnenstrahlen, die durch das Glas in die Kathedrale fallen, tauchen sie in ein mystisches Licht, direkt vor den Augen des Kardinals. Und über Woelkis Stuhl leuchtet in diesem Licht sein Wahlspruch: »Nos sumus testes« – »Wir sind Zeugen«.

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0