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Zeitgeschichte
Harald Feller – ein unbekannter Held im Holocaust

Unter Lebensgefahr rettet 1944 der Schweizer Diplomat Harald Feller 32 Juden. Eine Biografie würdigt nun seine Verdienste.
von Wolf Südbeck-Baur vom 12.01.2026
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Der junge Diplomat: Harald Feller im Jahr 1944, als er verfolgte Juden versteckte. (Foto: elfundzehn-Verlag, Ziegelbrücke 2025)
Der junge Diplomat: Harald Feller im Jahr 1944, als er verfolgte Juden versteckte. (Foto: elfundzehn-Verlag, Ziegelbrücke 2025)

Der gerade mal 30 Jahre junge Jurist Harald Feller wird, während der Zweite Weltkrieg tobt, 1943 von der Berner Regierung nach Budapest entsandt. Der unerfahrene Diplomat ist als Legationssekretär in der Schweizer Gesandtschaft zuständig für juristische und kulturelle Angelegenheiten. Fellers Aufgabe: Schweizer Juden in Ungarn die Rückkehr in die Schweiz zu ermöglichen und sie dabei zu unterstützen. Ein schwieriges Unterfangen. Die Lage hat sich für jüdische Menschen dramatisch zugespitzt, nachdem die faschistischen Pfeilkreuzler im Oktober 1943 mit Unterstützung der Nazis die Macht an sich gerissen haben. Diskriminierung, Stigmatisierung, Ghettoisierung und Zwangsarbeit überziehen seitdem die jüdische Bevölkerung in Ungarn. Für insgesamt rund 750 000 Menschen herrschen Terror und Willkür.

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