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Karneval in Köln
Memento mori auf Kölsch

Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussieht: Der Kölner Karneval hat auch eine pädagogisch-spirituelle Tiefendimension. Unsere Autorin nimmt Sie mit auf eine nüchtern-närrische Zeitreise.
von Kirsten Serup-Bilfeldt vom 16.02.2026
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Feierlicher Einzug: Karnevalisten zur Sessionseröffnung im Kölner Dom (Foto: KNA-Bild / Nicola Trenz)
Feierlicher Einzug: Karnevalisten zur Sessionseröffnung im Kölner Dom (Foto: KNA-Bild / Nicola Trenz)

Ein glitzernder Ballsaal, von unzähligen Kerzen in silbernen Kandelabern erhellt. Livrierte Lakaien, die Schüsseln mit Braten und Pokale mit Wein hin- und hertragen. Tänzer, die sich im Takt der Musik wiegen. Domherren, Deutschordensritter, Stiftsdamen, elegante Kavaliere und schöne Frauen. Obwohl: Wer wie schön ist, darüber darf spekuliert werden, denn es herrscht Maskenzwang beim Gastgeber, dem Kurfürsten und Kölner Erzbischof Clemens August.

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