Zur mobilen Webseite zurückkehren

Konklave
Wahlkampf auf Katholisch

Noch nie entschieden so viele nicht-europäische Kardinäle über den zukünftigen Papst. Wird es also ein Mann aus dem globalen Süden, ein Reformer mit neuen Ideen? So einfach ist es nicht.
von Matthias Drobinski vom 18.03.2025
Artikel vorlesen lassen
(Foto: KNA/Osservatore Romano)
(Foto: KNA/Osservatore Romano)

Selbst wenn Papst Franziskus sich von seiner Lungenentzündung erholt – er wird nicht mehr in gleicher Weise regieren können wie bisher. »Mit der Einlieferung des chronisch kranken Pontifex in die Gemelli-Klinik hat der letzte Abschnitt des Franziskus-Pontifikats begonnen«, analysiert Ludwig Ring-Eifel, der Rom-Korrespondent der Katholischen Nachrichtenagentur. Der Papst wird sich schonen müssen, den Raubbau am eigenen Körper stoppen. Seine Amtszeit neigt sich dem Ende zu. Und längst schon hat die Debatte begonnen, wer als nächster Papst die katholische Kirche führen könnte. Wird er die Reformen weiterführen, die Papst Franziskus begonnen hat – oder versuchen, sie zurückzudrehen? Wird er aus Europa kommen oder aus einer aufstrebenden Kirche des globalen Südens? Für welche Theologie und welche Kirchenpolitik wird er stehen? Das Spiel mit den Namen, die als papabili in den Medien gehandelt werden, ist einerseits ein fröhliches Spekulieren, andererseits aber testen auch die verschiedenen Strömungen innerhalb der Kirche: Wer kommt wie an?

  Gedruckt + Digital  
  Digital  

Hören Sie diesen Artikel weiter mit P F plus:

4 Wochen freier Zugang zu allen P F plus Artikeln inklusive ihh Payper.

Jetzt für 1,00 Euro testen!

Publik-Forum
Publik-Forum
Einen Moment bitte...
0:000:00
1.0